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Baubericht Turbinen - JetRanger

Einige Worte zum Antrieb/ Funktionsweise

Die Zwei-Wellenturbine vom Typ SPH5M ist von der Fa. Jetcat und leistet max. 8KW!!!


Zweiwellenturbine bedeutet, daß die erste Stufe genau funktioniert wie ein Strahltriebwerk z.B. wie in einem Jet. Die Strömungsgeschwindigkeit/ Leistung der ersten Stufe resultiert aus ca. 200 l/sec (eine Badewanne !!!!) angesaugter Luft bei max. Drehzahl von 175.000U/min und natürlich aus Kerosin sowie einer Beaufschlagung/ Anströmung, ohne mech. Verbindung der zweiten Turbinenstufe mit über Schallgeschwindigkeit und ca. dem 50- fachen Volumen der Angesaugten Luft!!! Hier also verständlich der Hinweis eines einzuhaltendenSicherheitsabstandes von min 7m!!! vom Auslaß.
Bedingt durch die mech. Entkopplung zwischen der ersten und der zweiten Stufe kann die bekannte Fliehkraftkupplung entfallen. Hier funktioniert also der Antrieb realistisch wie in einem realen Helikopter.







Techn. Daten Turbine:
- Primärdrehzahl 175.000U/min
- Sekundärdrehzahl 18.500U/min

Techn. Daten Eigenbaugetriebe:
- Eingangsdrehzahl 18.500U/min
- Ausgangsdrehzahl (Hauptrotor) 850U/min
- Drehzahl Heckrotor 4150U/min


Der mech. Aufbau des Eigenbaugetriebes ist wie auf dem Bild zu sehen ein 3- Stufen- Getriebe,
wobei die erste Stufe ein Zahnriemenantrieb darstellt. Die restlichen Stufen sind Stirnradpaarungen aus Stahl/ Delrin- Kunststoff mit Modul 1,5. Der Kegelrad- Winkelabgang zum Heckantrieb hat die Übersetzung 1:1 und ist ebenfalls aus Delrin Modul 2. Die Gesamtübersetzung beträgt ca. 21,5:1.

Anmerkung: Das Delrinzahnrad der zweiten Ü.- Stufe beinhaltet den Autorotationfreilauf, ausgeführt mit 2Stk. INA- Rollenfreiläufe D=12mm beidseitig mit Kugellager abgestützt.
Autorotationsfreilauf bedeutet, daß bei z.B. Triebwerksausfall die eigentliche Antriebsmechanik einschließlich der erste Ü.- Stufe, also Zahnriemenantrieb entkoppelt wird.



15.06.2008
Einpassung der Turbinen- Getriebeeinheit (TG- Einheit)


- TG- Einheit in ca. Pos. gebracht, behelfsmäßig unterstützt mit Holzklotz. Heckrotorwellenführung bereits montiert.











- mit montierter Domabdeckung ist so gut wie nichts mehr von der TG- Einheit zu sehen. Dies ermöglicht später einen uneingeschränkten Ausbau des Cockpits.











- Hier gut zu erkennen die bereits endgültige TG- Befestigung/ Anbindung an die sogenannten "Rohrstelzen" die in direkter Verbindung mit dem Landegestell von mir vorgenommen wurde.










- zeigt die Einsteckung der Heckrotowellen- Führungseinheit sowie den dazugehörigen Winkelantrieb mit 1:1 Übersetzung aus Delrin-Kegelrädern mit Modul 2!










- hier nochmals kpl. zu sehen die "Getriebestelzen" gefertigt aus 12mm- Alu- Rohr bereits mit dem Landegestell verschraubt.Im Heckbereich der Rumpfzelle sind zwei Dreieckförmige Lufteinlässe eingearbeitet um dem enormem Luftbedarf der Turbine Rechnung zu tragen. Später werden diese mit Gitter abgedeckt.










- Hier eine Aufnahme der Turbine quasi vom Innenraum der Zelle. Die beiden Abstützungen mittels Schraubenzieher werden später durch CFK- Rohre ersetzt.













26.07.2008

hier zu sehen die Komponenten für den späteren Cockpit- Ausbau. Bodenbelag aus Echt- Alu- Riffelblech, Sitze Eigengreation aus Balsa gefertigt, restliche Teile von Vario. Das Jet- Ranger- Bild oberhalb zeigt die wahrscheinliche, spätere Lackierung des Rumpfes.











zeigt die Positionierung der o. beschriebenen Teile (ohne Sitze) im Rumpf.












Der fast kpl. Rotorkopf mit 3mm! Steuergestänge. Taumelscheibe, Rotorkopfnabe mit Paddelwippe wurden ebenfalls eigengefertigt. Für die Rotorkopfnabe wurde eigens ein 3D- Datenmodell von mir designd um dieses Teil später auf einer CNC- Fräsmaschine zu fertigen.











gut erkennbar durch die geöffnete Hecktür der 2,5L- Tank und die elektronisch gesteuerte Stromversorgung mit Akkuweiche der Fa. Emcotec.











die Trennung des Rumpfes u.a. für Transportzwecke in kpl. R.-Vorderteil und Heckteil. Beide Teile beinhalten sowohl die mechanische Schnittstelle für Heckantrieb- und Steuerung als auch die elektr. Schnittstelle für die Positionsblitzlichter im Heckbereich.











Nochmals eine Kpl- Ansicht mit montierter Turbinen- Getriebeeinheit.














Getriebeteilansicht mit den selbst angefertigten Abgasführungsverlängerungen der Turbinenausgänge.











Teileinsicht in Getrieberückseite, gut zu sehen die Servobefestigung für die Heckansteuerung, den Kegelradtrieb für Heckrotor und die obere Getriebeendstufe zum Hauptrotor.










Ansicht durch die geöffnete Heckklappe, zu sehen ist die hintere Getriebeaufhängung/ Anbindung an die ALU- Rohre mit Querabstützung zu den seitlichen Rumpfwänden, sowie die dort angebrachte zusätzliche CFK- Verstärkung. Gut erkennbar auch die erste Haubtgetriebeübersetzung mittels Zahnriemen.




17.08.2008
Der Jetranger ist lackiert und hat seine ersten Testflüge erfolgreich hinter sich gebracht. Hier geht es zur Jetranger Bildergalerie.




Bilder: Baubericht Turbinen-Jetranger
eingestellt : 10.04.2008

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(2008)by Frank Naumann